Redaktionsplan Excel - Kostenlose Vorlage
Redaktionsplan Excel für Instagram, Facebook, LinkedIn und TikTok mit Status, Verantwortlichen, Themen und Kennzahlen für dein Social-Media-Team.
Die Redaktionsplan Excel Vorlage organisiert deine Social-Media-Beiträge nach Datum, Plattform, Content-Typ, Thema, Verantwortlichkeit und Status. Zusätzlich erfasst du Likes, Kommentare, Shares, Reichweite und Engagement-Rate für Instagram, Facebook, LinkedIn und TikTok in einer gemeinsamen Planung für 2026.
Die Tabelle bildet den gesamten Ablauf von der Themenidee bis zur Veröffentlichung ab. Mit Feldern wie Zielgruppe, Content-Typ und Verantwortlich sieht dein Team sofort, welcher Beitrag wann vorbereitet werden muss.
Die Beispieldaten zeigen typische Formate wie Reel, Bild, Text, Video und Carousel. Bereits veröffentlichte Beiträge enthalten außerdem Kennzahlen, während geplante oder geprüfte Inhalte für die weitere Bearbeitung vorbereitet sind.
Wichtige Vorteile dieser Excel-Vorlage
- Alle Kanäle in einer Tabelle: Instagram, Facebook, LinkedIn und TikTok lassen sich nach Plattform unterscheiden.
- Klare Zuständigkeiten: Das Feld Verantwortlich zeigt bei jedem Beitrag, wer Redaktion, Freigabe oder Veröffentlichung übernimmt.
- Planbare Veröffentlichungen: Mit Datum und Wochentag erkennst du Lücken, Häufungen und freie Zeitfenster im Kalender.
- Redaktioneller Status auf einen Blick: Geplant, In Prüfung und Veröffentlicht trennen offene Aufgaben von erledigten Beiträgen.
- Content-Leistung dokumentieren: Likes, Kommentare, Shares und Reichweite stehen direkt neben dem jeweiligen Inhalt.
- Zielgruppenbezogene Planung: Altersgruppen und Segmente wie 18-35 Jahre, 35-55 Jahre oder Berufstätige werden pro Beitrag festgehalten.
- 2026 sofort einsetzbar: Die Vorlage enthält bereits Beispieldaten aus dem Januar und kann direkt mit deinen Themen erweitert werden.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Vorlage öffnen: Starte im Tabellenblatt Redaktionsplan und prüfe die Spalten von Datum bis Plattform-Code.
- Beitrag anlegen: Trage Veröffentlichungsdatum, Plattform, Content-Typ und Thema beziehungsweise Titel ein. Verwende konkrete Angaben wie Reel, Carousel oder Video.
- Verantwortung festlegen: Ergänze im Feld Verantwortlich die Person, die den Beitrag erstellt, abstimmt oder veröffentlicht.
- Status pflegen: Setze den Bearbeitungsstand auf Geplant, In Prüfung oder Veröffentlicht und aktualisiere ihn nach jedem Arbeitsschritt.
- Zielgruppe ergänzen: Dokumentiere, für welches Segment der Beitrag gedacht ist, zum Beispiel 18-35 Jahre oder Berufstätige.
- Ergebnisse nachtragen: Ergänze nach der Veröffentlichung Likes, Kommentare, Shares und Reichweite. Bei einem Beitrag mit 4.200 erreichten Personen und 320 Likes bleiben die Werte nachvollziehbar am Datensatz.
- Planung kontrollieren: Sortiere oder filtere die Einträge nach Datum, Plattform oder Status und bespreche offene Inhalte im Redaktionsmeeting.
Enthaltene Funktionen
Wie du den Redaktionsplan im Social-Media-Team einsetzt
Ein Social-Media-Manager nutzt die Tabelle als verbindliche Arbeitsliste zwischen Themenfindung, Texterstellung, Gestaltung und Veröffentlichung. Die Kombination aus Datum, Plattform und Content-Typ verhindert, dass beispielsweise am selben Tag drei Instagram-Beiträge erscheinen, während LinkedIn zwei Wochen ohne Inhalt bleibt.
Planung nach Kanal und Format
Die vier Beispielplattformen haben unterschiedliche Anforderungen. Ein Reel für Instagram braucht meist ein Hochkantvideo, ein LinkedIn-Text richtet sich eher an Berufstätige und ein TikTok-Video an eine jüngere Zielgruppe. Im Feld Thema/Titel formulierst du deshalb nicht nur interne Kürzel wie Kampagne 3, sondern einen prüfbaren Arbeitstitel wie Behind the Scenes Produktion.
Für ein kleines Unternehmen mit drei Beiträgen pro Woche entstehen im Jahr rund 156 geplante Veröffentlichungen. Bei vier Plattformen und zwei Formaten je Kanal kann daraus schnell ein Bestand von mehr als 300 Zeilen werden. Die Spalten Verantwortlich und Status machen dann sichtbar, ob ein Beitrag bei der Texterin, dem Grafikdesigner oder der Geschäftsführung liegt.
Redaktionsmeeting mit belastbaren Daten
Eine Agentur kann die Tabelle montags als Wochenboard verwenden. Die Redaktion filtert alle Einträge für die nächsten sieben Tage, der Kunde prüft die Inhalte mit dem Status In Prüfung und der Social-Media-Manager trägt nach der Veröffentlichung Likes, Kommentare, Shares und Reichweite ein.
Die Zielgruppe hilft bei der Qualitätskontrolle: Ein Beitrag für 18-35 Jahre sollte nicht versehentlich mit dem Segment 35-55 Jahre beschriftet sein. Nach vier Wochen lassen sich 12 veröffentlichte Beiträge anhand ihrer Kennzahlen vergleichen. Für die operative Planung ist eine klare Plattform-Zuordnung sinnvoller als eine einzige allgemeine Kampagnenliste, weil jedes Netzwerk andere Formate und Veröffentlichungsroutinen hat.
Datenschutz und Urheberrecht bei Social-Media-Inhalten
Ein Redaktionsplan enthält häufig personenbezogene Angaben wie Namen von Mitarbeitenden, Kundenzitate oder Informationen zu abgebildeten Personen. Sobald du solche Daten in der Datei dokumentierst, ist dein Unternehmen Verantwortlicher im Sinn von Art. 4 Nr. 7 DSGVO. Lege deshalb einen nachvollziehbaren Zweck fest und beschränke den Zugriff auf Redaktion, Freigabe und Marketing.
Freigaben und personenbezogene Daten
Für die Veröffentlichung eines Mitarbeiterfotos brauchst du regelmäßig eine belastbare Rechtsgrundlage nach Art. 6 DSGVO. Eine Einwilligung sollte dokumentiert und widerrufbar sein; die Datei kann dafür im Thema/Titel oder in einem separaten Freigabeprozess auf eine Ablage verweisen, sollte aber nicht unnötig viele private Kontaktdaten enthalten.
Bei einer Verarbeitung im Auftrag, etwa durch eine externe Social-Media-Agentur, ist Art. 28 DSGVO relevant. Ein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten nach Art. 30 DSGVO sollte den Prozess abbilden. Für ein Unternehmen mit 25 Personen, die regelmäßig personenbezogene Daten verarbeiten, kann außerdem § 38 BDSG die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten auslösen. Eine Datenschutzverletzung ist nach Art. 33 DSGVO grundsätzlich binnen 72 Stunden an die zuständige Aufsichtsbehörde zu melden.
Bildrechte und Werbekennzeichnung
Fotos, Musik, Grafiken und fremde Texte dürfen nicht allein deshalb verwendet werden, weil sie online auffindbar sind. Prüfe Nutzungsrechte nach dem UrhG und dokumentiere Quelle, Lizenz sowie Ablaufdatum in einem ergänzenden Freigabefeld oder einer verknüpften Ablage. Für werbliche Beiträge gelten außerdem § 5a UWG und die Kennzeichnungspflichten der kommerziellen Kommunikation.
Bei 20 geplanten Beiträgen mit jeweils drei verwendeten Bild- oder Audioelementen entstehen 60 Rechteprüfungen. Der Status Veröffentlicht darf daher erst gesetzt werden, wenn Inhalt, Freigabe und Nutzungsrecht geprüft sind. Technisch ist eine getrennte Rechteablage besser als lange Notizen in der Spalte Thema/Titel, weil sie die Excel-Tabelle übersichtlich hält.
Für die vielen Einzelprüfungen lässt sich der Arbeitsaufwand in einer Kapazitätsplanung sauber auf die verfügbaren Stunden verteilen.
Typische Fehler bei der Social-Media-Planung
In der Praxis scheitert der Redaktionsplan selten an fehlenden Ideen. Problematisch sind unvollständige Datensätze, unklare Übergaben und Kennzahlen, die nach der Veröffentlichung nicht mehr zum richtigen Beitrag gehören.
Falsches Datum und doppelte Veröffentlichungen
Ein häufiger Fehler entsteht, wenn ein Datum als Text statt als echtes Excel-Datum eingegeben wird. Dann kann die Sortierung 05.01.2026, 12.01.2026 und 08.01.2026 in der falschen Reihenfolge anzeigen. Prüfe deshalb nach dem Einfügen, ob die Einträge chronologisch sortierbar sind. Bei 40 Beiträgen für einen Monat genügt eine einzige falsche Eingabe, damit die Wochenplanung unzuverlässig wird.
Auch doppelte Themen fallen spät auf: Ein Reel und ein Carousel mit nahezu identischem Titel können als zwei unabhängige Ideen wirken, obwohl sie dieselbe Botschaft wiederholen. Ergänze im Thema/Titel deshalb einen klaren Angle, etwa Produktvergleich oder Anwendungstipp, statt nur Produktneuheit zu verwenden.
Status und Verantwortlichkeit vermischen
Geplant bedeutet nicht, dass der Text fertig ist. In Prüfung bedeutet nicht automatisch, dass das Veröffentlichungsdatum bestätigt wurde. Wenn bei einem Beitrag keine Person im Feld Verantwortlich steht, bleibt die Aufgabe trotz Status offen. Das zeigt sich besonders bei Kampagnen mit fünf oder mehr Beteiligten.
Kennzahlen falsch vergleichen
320 Likes bei 4.200 Reichweite wirken stärker als 89 Likes bei 1.800 Reichweite, aber ohne einheitlichen Betrachtungszeitpunkt ist der Vergleich unsauber. Trage die Werte beispielsweise immer 48 Stunden nach Veröffentlichung ein. Ein Beitrag mit 320 Likes, 45 Kommentaren und 28 Shares hat 393 dokumentierte Interaktionen; diese Zahl ist jedoch nicht automatisch die Engagement-Rate, wenn zusätzlich Reichweite oder eine andere Plattformdefinition verwendet wird.
Ein weiterer Praxisfehler ist das Überschreiben von Nullwerten bei geplanten Beiträgen. Lass Likes, Kommentare, Shares und Reichweite bis zur Veröffentlichung auf 0 stehen und ersetze sie erst danach durch echte Werte. So bleiben geplante und ausgewertete Inhalte unterscheidbar.
Tipps zur Anpassung der Vorlage an dein Unternehmen
Die vorhandenen 14 Spalten reichen für eine kompakte Planung. Für größere Teams solltest du die Datei erweitern, ohne die Kerndaten zu überladen. Besonders hilfreich sind zusätzliche Felder, die einen konkreten Übergabepunkt oder eine Frist abbilden.
Redaktionelle Zusatzfelder
- Ergänze Kampagne, Call-to-Action und Ziel-URL, wenn mehrere Beiträge zu einer Landingpage führen.
- Füge Freigabe durch und Freigabedatum hinzu, wenn Geschäftsführung oder Kunde vor der Veröffentlichung prüfen müssen.
- Nutze ein Feld Asset-Link für den Pfad zu Video, Bilddatei oder Canva-Entwurf. Vermeide lange Dateinamen in Thema/Titel.
- Ergänze eine Spalte für Veröffentlichungszeit, wenn du beispielsweise 3 Beiträge pro Woche zu festen Uhrzeiten testest.
Auswertung sinnvoll erweitern
Für eine Monatsauswertung kannst du die Kennzahlen nach Plattform gruppieren und die Reichweite von Instagram getrennt von LinkedIn betrachten. Bei 24 Beiträgen im Monat ist eine einfache Übersicht mit vier Plattformgruppen übersichtlicher als eine manuelle Einzelbewertung jeder Zeile.
Die Engagement-Rate sollte unternehmensweit nach einer festen Definition berechnet werden. Entscheide dich entweder für Interaktionen geteilt durch Reichweite oder für eine Plattformkennzahl und dokumentiere diese Entscheidung neben der Tabelle. Für einen Vergleich von 10 Instagram- und 10 LinkedIn-Beiträgen ist dieselbe Berechnungslogik wichtiger als eine besonders komplizierte Auswertung.
Arbeitsablauf absichern
Speichere monatliche Versionen wie Redaktionsplan_2026_01 und Redaktionsplan_2026_02, statt veröffentlichte Werte zu löschen. Ein geschütztes Original verhindert versehentliche Änderungen an den Spaltenüberschriften. Wenn mehrere Personen gleichzeitig arbeiten, sollte eine zentrale Datei mit klarer Verantwortlichkeit verwendet werden; parallele Kopien erzeugen schnell unterschiedliche Statusstände.
Den Plattform-Code kannst du für interne Kürzel wie IG, FB, LI und TT verwenden. Halte die Zuordnung in einer kurzen Legende fest und ändere sie nicht mitten im Jahr, damit spätere Auswertungen konsistent bleiben.
Häufig gestellte Fragen zu dieser Vorlage
Die Vorlage enthält eine Plattform-Spalte für Instagram, Facebook, LinkedIn und TikTok. Weitere Kanäle kannst du als zusätzliche Werte ergänzen, wenn dein Unternehmen beispielsweise YouTube oder Pinterest plant.
Du kannst Themen und Titel zusammen mit Content-Typen wie Reel, Bild, Text, Video und Carousel erfassen. Zusätzlich hältst du Datum, Wochentag, Zielgruppe, Verantwortlich und Status fest.
Für veröffentlichte Beiträge stehen die Spalten Likes, Kommentare, Shares, Reichweite und Engagement-Rate bereit. Bei geplanten Beiträgen kannst du die Werte zunächst auf 0 lassen und nach der Veröffentlichung aktualisieren.
Ja. Trage im Feld Verantwortlich die zuständige Person ein, zum Beispiel Julia, Thomas oder Andrea. Bei größeren Teams ergänzt du zusätzlich Freigabe- und Asset-Felder, damit Übergaben zwischen Redaktion, Gestaltung und Marketing nachvollziehbar bleiben.
Die Struktur eignet sich für Unternehmen, Selbstständige, Freiberufler und Social-Media-Agenturen. Eine Agentur kann je Kunde oder Kampagne eigene Kopien anlegen und die vier Plattformen sowie Statuswerte einheitlich pflegen.
Beschränke personenbezogene Angaben auf das notwendige Maß und sichere die Datei vor unbefugtem Zugriff. Bei Mitarbeiterfotos, Kundenzitaten oder externen Agenturen musst du die Anforderungen aus DSGVO, BDSG und gegebenenfalls Art. 28 DSGVO berücksichtigen.
Jede Vorlage entsteht im Team: ein Excel-Experte baut die Tabelle, eine Fachredakteurin schreibt die Anleitung dazu.
Excel-Vorlage erstellt von
Markus Hoffmann
Excel-Experte & Finanzanalyst
Markus Hoffmann ist Excel-Experte und Finanzanalyst mit über 15 Jahren Erfahrung im Controlling und in der Tabellenkalkulation. Er entwickelt und prüft die Excel-Vorlagen auf Excel Planung – mit funktionierenden Formeln, sauberer Struktur und praxisnahen Beispielen für deutsche Unternehmen und Privatpersonen.
Anleitung geschrieben von
Lena Schmidt
Fachredakteurin
Lena Schmidt ist Fachredakteurin mit Schwerpunkt Büro-Software und Produktivität. Sie schreibt die Anleitungen und Ratgeber auf Excel Planung und erklärt Schritt für Schritt, wie man jede Vorlage richtig einsetzt – verständlich, geprüft und auf den deutschen Alltag zugeschnitten.