Buchhaltung

Preiskalkulation Excel - Kostenlose Vorlage

Vorlage zur Kalkulation von Einstandspreis, Zuschlag, Netto- und Bruttopreis, Marge und Status für Produkte und Leistungen.

15. Juni 2026
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Mit dieser Preiskalkulation planst du Preise sauber von den Selbstkosten bis zum Netto- und Bruttopreis. Die Datei rechnet Zuschlag, Gewinn, USt und Marge direkt in einer Zeile durch.

Die Vorlage passt für Handel, Agenturen, Handwerk und Freelancer, wenn du Angebote oder Listenpreise schnell vergleichen willst. Du behältst je Datensatz Produkt-ID, Kunde, Status, Datum und Verantwortliche im Blick.

Wichtige Vorteile dieser Excel-Vorlage

  • Du kalkulierst Verkaufspreise auf Basis von Einkaufspreis und Zusatzkosten ohne manuelles Nachrechnen.
  • Die Tabelle zeigt <strong>Selbstkosten</strong>, Gewinnaufschlag, Netto- und Bruttopreis in einer klaren Zeile.
  • Mit <strong>Marge</strong> und Margen-% erkennst du sofort, ob ein Preis trägt oder zu knapp ist.
  • Du kannst für unterschiedliche Zielgruppen getrennte Kalkulationen anlegen, etwa B2B und B2C.
  • Das Datumsfeld hilft dir, Preisstände und Angebotsrunden nachvollziehbar zu dokumentieren.
  • Der Status macht sichtbar, ob ein Preis Entwurf, geprüft oder freigegeben ist.
  • Die Struktur eignet sich für kleine Sortimente genauso wie für mehrere hundert Positionen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Trage pro Position eine Produkt-ID, Bezeichnung, Kategorie und Zielgruppe ein.
  2. Fülle Einkaufspreis und Zusatzkosten aus, damit die Selbstkosten korrekt berechnet werden.
  3. Setze den gewünschten Zuschlag in Prozent und prüfe den daraus entstehenden Gewinnaufschlag.
  4. Pflege den USt-Satz, damit der Bruttopreis sauber aus dem Nettopreis entsteht.
  5. Kontrolliere Marge und Margen-% und passe den Preis an, falls die Spanne zu niedrig ist.
  6. Nutze Status, Kalkulationsdatum und Verantwortlichen für die Freigabe im Team.
  7. Übertrage geprüfte Preise in Angebote, Kalkulationslisten oder dein Warenwirtschaftssystem.

Enthaltene Funktionen

17 Spalten für Kalkulation, Preisfreigabe und Dokumentation in einem Blatt.
Berechnung von <strong>Selbstkosten</strong>, Nettoverkaufspreis, Bruttopreis, Marge und Marge %.
Separate Felder für Einkaufspreis und Zusatzkosten für realistische Preiskalkulationen.
USt-Satz-Spalte für unterschiedliche Steuersätze je Produkt oder Leistung.
Status-Spalte für Entwurf, geprüft und freigegeben.
Kalkulationsdatum und Verantwortlich-Feld für saubere Nachverfolgung.
Geeignet für strukturierte Preislisten mit einheitlichem Aufbau.

Wie du Preise im Tagesgeschäft sauber kalkulierst

Die Vorlage ist für alle gedacht, die mit echten Kosten arbeiten: Einkauf, Verpackung, Versand, Fremdleistungen oder Material. Gerade im Handel und bei projektbezogenen Leistungen kippt ein Preis schnell, wenn du nur den reinen Einkaufspreis siehst.

Mit der Datei hältst du pro Position alle relevanten Werte in einer Zeile fest. Bei einem Produkt mit 48,00 € Einkaufspreis, 6,50 € Zusatzkosten und 25 % Zuschlag siehst du sofort, ob der Verkaufspreis noch zur Zielmarge passt.

Für wen die Tabelle praktisch ist

Typisch ist der Einsatz bei Shop-Betreibern, Agenturen, Handwerksbetrieben und freien Dienstleistern. Wenn du etwa 120 Positionen im Sortiment hast und jede Woche 10 Preise überprüfst, sparst du dir das Hin- und Herrechnen in Einzeldateien.

Warum die Struktur im Alltag hilft

Die Spaltenführung mit Produkt-ID, Kunde, Status und Verantwortlich macht die Freigabe nachvollziehbar. Das ist deutlich besser als lose Kalkulationen in Mails, weil du pro Artikel einen klaren Stand hast.

Brutto und netto getrennt denken

Für die Preisentscheidung ist der Nettoverkaufspreis der saubere Anker, der Bruttopreis kommt erst danach. Bei 19 % USt aus 100,00 € netto werden 119,00 € brutto; genau diese Trennung verhindert Fehler bei Angebots- und Listenpreisen.

Steuerliche und technische Grundlagen für saubere Preislisten

Wenn du im deutschen Markt kalkulierst, solltest du den steuerlichen Teil nicht nebenbei lösen. Für Lieferungen und Leistungen mit Regelsteuersatz gilt in der Praxis meist 19 % USt nach § 12 Abs. 1 UStG; für bestimmte Waren und Leistungen kommen 7 % in Betracht.

Die Vorlage trennt deshalb Netto- und Bruttowerte sauber. Bei 250 Positionen mit jeweils 80,00 € netto macht schon ein falscher Steuersatz 19,00 € pro Position Unterschied, also 4.750,00 € über die ganze Liste.

Warum der Nettopreis die bessere Rechengröße ist

Technisch ist der Nettopreis die robustere Basis, weil du Zuschlag und Marge ohne Steuerverzerrung vergleichen kannst. Gerade bei B2B-Angeboten ist das sinnvoller als mit Bruttowerten zu arbeiten, weil dort die Vorsteuer für den Kunden keine echte Kostenposition ist.

Formeln, die in der Praxis tragen

Aus Einkaufspreis und Zusatzkosten wird zuerst die Selbstkosten-Basis gebildet, danach der Aufschlag und schließlich der Bruttoverkaufspreis. Ein sauberer Workflow ist hier klar besser als freie Eingaben in jeder Zelle, weil du bei 1.000 Zeilen sonst schnell Inkonsistenzen bekommst.

Wann du den Steuersatz prüfen musst

Wenn du gemischte Sortimente kalkulierst, brauchst du je Zeile einen eigenen USt-Satz. Das ist technisch präziser als ein globaler Tabellenwert und verhindert, dass ein Buch oder ein Lebensmittel versehentlich mit 19 % statt 7 % läuft.

Typische Fehler bei der Preisermittlung

Der häufigste Fehler ist, Zusatzkosten zu unterschätzen. Wer nur den Einkaufspreis von 35,00 € nimmt und 4,20 € Versand, 1,80 € Verpackung und 2,50 € Handling ignoriert, kalkuliert am Ende auf einer falschen Basis.

Marge mit Aufschlag verwechseln

In der Praxis werden Gewinnaufschlag und Marge oft gleichgesetzt, obwohl sie nicht dasselbe sind. Ein Aufschlag von 20 % auf 100,00 € führt zu 120,00 € Verkaufspreis; die Marge beträgt dann nur 16,67 % bezogen auf den Verkaufspreis.

Brutto als Ausgangspunkt nehmen

Wer mit Bruttopreisen startet, vermischt Steuer und Preislogik. Das rächt sich spätestens bei Angeboten an unterschiedliche Kundengruppen oder wenn du einen Preis später auf 7 % statt 19 % umstellen musst.

Statische Preise ohne Statuspflege

Ein weiterer Klassiker ist die fehlende Dokumentation von Freigaben. Wenn du 60 Positionen ohne Status führst, weiß nach drei Wochen niemand mehr, welche Kalkulation schon geprüft wurde und welche noch im Entwurf liegt.

Fehlende Aktualisierung bei Kostenänderungen

Steigen Einkaufspreise um 8 % und du passt die Liste nicht an, frisst die Inflation deine Spanne direkt auf. Genau deshalb lohnt sich ein kalkulationsbezogener Blick pro Artikel statt nur ein Monatsdurchschnitt über das gesamte Sortiment.

Der kalkulationsbezogene Blick pro Artikel endet in der Praxis oft bei der nächsten Budgetrunde; dafür passt die Haushaltsplan-Vereinsvorlage in Excel als saubere Ergänzung für laufende Ausgaben und geplante Anpassungen.

So passt du die Kalkulation an dein Unternehmen an

Die Datei ist bewusst schlank gebaut, damit du sie schnell an deine Abläufe anpassen kannst. In einem kleinen Betrieb reichen oft 20 bis 50 Positionen, während ein größerer Händler die Tabelle eher als Preisstamm für mehrere Hundert Artikel nutzt.

Praktische Anpassungen

  • Ergänze eine Spalte für Rabatt, wenn du häufig mit Kundenkonditionen arbeitest.
  • Nutze ein eigenes Feld für Lieferanten, wenn du Einkaufspreise pro Quelle vergleichen willst.
  • Erweitere die Liste um Mindestmarge, damit unter 15 % sofort sichtbar wird, wo nachgeschärft werden muss.
  • Füge eine Kategorie für A-, B- und C-Artikel hinzu, wenn du Sortimente nach Umsatz steuern willst.

Wann eine Erweiterung sinnvoll ist

Wenn du mehr als 300 Datensätze pflegst, lohnt sich oft ein zusätzlicher Filter- oder Auswertungsbereich. Dann erkennst du schnell, welche Produkte bei 12 % Marge hängen bleiben und welche Positionen über 30 % liegen.

Einfacher Workflow für Teams

Für Teamarbeit ist es sinnvoll, den Verantwortlich-Status und das Kalkulationsdatum konsequent zu nutzen. So kann eine Person Preise einpflegen, eine zweite freigeben und eine dritte die Listen in Angebote oder Shop-Systeme übernehmen.

Für die Übergabe in Angebote oder Shop-Systeme passt die Rechnungsvorlage für Kleinunternehmer in Excel als nächster Baustein, weil sich damit kalkulierte Preise direkt sauber weiterverarbeiten lassen.

Häufig gestellte Fragen zu dieser Vorlage

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