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Kalkulation Friseur: Excel Vorlage für faire Preise

Professionelle Excel-Vorlage für Friseur-Kalkulation: Dienstleistungspreise, Material, Personal, Gemeinkosten & Umsatzplanung. DSGVO-konform.

11. April 2026
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Preise festlegen, ohne ein schlechtes Gefühl im Bauch? Viele Friseursalons kämpfen genau damit. Material wird teurer, Löhne steigen, die Konkurrenz arbeitet mit Pauschalen – und am Monatsende fehlt dennoch Marge. Wir kennen diese Gespräche aus dem Alltag mit Saloninhaberinnen und -inhabern: „Wir sind ausgebucht, aber der Kontostand sagt etwas anderes.“

Genau deshalb haben wir unsere kalkulation friseur excel vorlage entwickelt. Wir wollten ein Werkzeug, das nicht nur Zahlen addiert, sondern echte Entscheidungen erleichtert: Wie bildet sich ein Preis? Wo verstecken sich Kosten? Was passiert, wenn wir die Auslastung um 10 % steigern oder die Einwirkzeit realistischer ansetzen?

Unser Team hat die Vorlage so aufgebaut, wie wir selbst damit arbeiten würden: klare Eingabefelder, saubere Logik, transparente Ergebnisse – und Visualisierungen, die sofort zeigen, ob eine Dienstleistung Geld verdient. Ohne komplizierte Formeln im Vordergrund. Ohne Risiko, Formeln zu überschreiben.

Das Ergebnis: eine praxiserprobte Excel-Lösung speziell fürs Friseurhandwerk. Sie bildet Material, Personal, Gemeinkosten und Gewinnaufschläge ab – inklusive Umsatzplanung. Und sie spricht die Sprache deutscher Salons: MwSt., Lohnnebenkosten, produktive Stunden, DSGVO. Kurz: Zahlen, auf die Sie sich verlassen können.

Wichtige Vorteile dieser Excel-Vorlage

  • Endlich transparente Verkaufspreise je Dienstleistung – mit Marge auf einen Blick
  • Realistische Personalkosten inkl. Lohnnebenkosten, Urlaub & produktiver Stunden
  • Materialkosten präzise nach Rezeptur (z. B. Farbe, Entwickler, Blondierung)
  • Gemeinkosten fair verteilen – von Miete bis EC-Gebühren
  • Umsatzplanung & Break-even – verstehen, was Auslastung wirklich bewirkt

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Starten Sie im Blatt „Dienstleistungskalkulation“. Tragen Sie Salonname, Arbeitstage und durchschnittliche Arbeitsstunden ein – das schafft die Basis für produktive Stunden. Legen Sie dann Ihre Services an: Haarschnitt, Farbe, Strähnen, Balayage, Styling. Geben Sie Zeitaufwand und Materialkosten an. Die Vorlage zieht sich automatisch Ihren Stundenlohn aus dem Blatt „Personalkosten“ und rechnet faire Personalkosten pro Service aus.

Wechseln Sie zu „Materialkalkulation“, wenn Sie präziser werden wollen: Menge je Service, EK-Preis pro Produkt, typische Einwirk- oder Einwirk- plus Arbeitszeiten. So verschwinden die Schätzungen – und Ihre Preise werden tragfähig. In „Personalkosten“ hinterlegen Sie Bruttolöhne, Arbeitgeberanteile, Feiertage und Fortbildungstage. Die Vorlage ermittelt den realistischen Stundenverrechnungssatz und verteilt ihn sauber.

Jetzt kommt der Feinschliff: In „Dienstleistungskalkulation“ wählen Sie den gewünschten Gewinnaufschlag. Die Ampellogik zeigt, ob die Marge passt. Abschließend hilft „Umsatzplanung“: Auslastung, durchschnittlicher Bon, verfügbare Kapazität – so sehen Sie, was Monatsende wirklich übrig bleibt. Und wenn etwas nicht passt? Werte anpassen, Szenarien vergleichen, Entscheidung treffen – ganz ohne Taschenrechner.

Enthaltene Funktionen

Blatt „Dienstleistungskalkulation“: Zeit, Material, Personal & Gemeinkosten führen zum Verkaufspreis – inkl. Gewinnaufschlag
„Materialkalkulation“: Rezepturen, Verbrauchsmengen und EK-Preise machen Materialanteile messbar
„Personalkosten“: Produktive Stunden, Lohnnebenkosten und Abwesenheiten ergeben den echten Stundensatz
„Umsatzplanung“: Diagramme (Balken, Linie, Torte) zeigen Marge, Mix und Break-even verständlich

So kalkulieren Friseursalons Preise heute richtig

Die Wahrheit ist: Ein guter Preis fühlt sich erst dann gut an, wenn er rechnerisch trägt. Unsere kalkulation friseur excel vorlage setzt genau da an. Wir trennen konsequent zwischen Material, Arbeitszeit und Gemeinkosten. Warum? Weil die Realität im Salon so funktioniert. Farbe ist nicht „irgendwie drin“, sondern ein messbarer Posten. Arbeitszeit ist nicht nur „45 Minuten“, sondern produktive Zeit, die Lohn, Sozialabgaben, Weiterbildung und Ausfalltage trägt. Und Gemeinkosten? Sie sind mehr als Miete: Energie, Wasser, Wäsche, Kassensystem, Versicherungen, Marketing, Lizenzgebühren, EC-Gebühren – alles will am Ende des Monats bezahlt sein.

Unsere Vorlage führt Sie durch diesen Gedankengang, ohne dass Sie Formeln kennen müssen. In „Personalkosten“ ermitteln wir zunächst den Stundenverrechnungssatz aus Löhnen und produktiven Stunden. In „Materialkalkulation“ erfassen Sie Verbrauch pro Service – z. B. 40 ml Farbe, 60 ml Entwickler, 2 Paar Handschuhe, Pflegeanteil vom Backbar. Zusammen mit der Zeit aus „Dienstleistungskalkulation“ ergibt sich der Deckungsbeitrag vor Ihrem Gewinnaufschlag. So sehen Sie, ob ein Damenhaarschnitt wirklich trägt, ob Balayage angesetzt ist wie in der Realität – oder ob Sie an den falschen Stellen verschenken.

Das Schöne: Mit der integrierten Umsatzplanung simulieren Sie Auslastung und Preisänderungen. Ein Plus von 5 Euro beim Spitzenservice kann mehr bewirken als zehn kleine Erhöhungen. Wir haben das oft erlebt. Und genau deshalb haben wir Visualisierungen eingebaut: Balkendiagramme für Kostenanteile, Liniendiagramme für Umsatzpfade, Torten für den Mix – was wirkt, wird sichtbar.

Materialkosten im Griff: Farbe, Blondierung & Co.

Material ist im Friseuralltag tückisch. Es sind kleine Beträge, die sich über den Monat zu großen Summen addieren. In unserer Vorlage bekommt Material deshalb die Bühne, die es verdient. Im Blatt „Materialkalkulation“ hinterlegen Sie je Service genaue Rezepturen: Menge, EK-Preis, ggf. Mischungsverhältnis. Wir empfehlen aus Erfahrung, Standardmengen pro Technik festzulegen und Abweichungen bewusst zu dokumentieren. So vermeiden Sie, dass eine großzügige Farbauffrischung still und leise die Marge frisst.

Praxistipp: Kalkulieren Sie Einwegartikel mit ein – Handschuhe, Folie, Auftragepinsel (Abnutzung), Pflegeanteil vom Backbar. Viele Salons vergessen diese Positionen. Unsere farbige Plausibilitätsprüfung warnt, wenn Materialkosten untypisch niedrig oder hoch sind. Das schützt vor Fehleingaben und schafft Vergleichbarkeit im Team. Wenn sich Einkaufspreise ändern, passen Sie nur an einer Stelle an – alle Services ziehen automatisch nach. Genau so wollten wir es: eine Stelle, ein Update, korrekte Preise.

Und ja, MwSt. gehört auf den Endpreis. Für Dienstleistungen im Friseurhandwerk gilt in Deutschland in der Regel 19 % USt. Unsere Berechnung trennt Netto und Brutto sauber. Arbeiten Sie nach § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung)? Dann stellen Sie einfach die Option um – die Preisdarstellung passt sich an, ohne dass irgendwo eine versteckte Formel knirscht.

Stundensatz & Auslastung: Der Hebel für Gewinne

Der wichtigste Hebel im Salon ist nicht die Preisliste, sondern der Stundenverrechnungssatz in Kombination mit der Auslastung. Wir haben das Modul „Personalkosten“ so gebaut, dass es Ihre Realität abbildet: Bruttolohn, Arbeitgeberanteile, Urlaub, Feiertage, Krankheit, Weiterbildung – und vor allem die produktiven Stunden. Wer hier zu optimistisch rechnet („wir sind immer 90 % ausgelastet“), wundert sich später über fehlende Deckung. Deshalb zeigt unsere Vorlage, wie sensibel die Marge auf 5–10 % Auslastungsänderung reagiert.

In der „Umsatzplanung“ spielen Sie Szenarien durch: Was passiert, wenn der Durchschnittsbon steigt? Wenn die Einwirkzeit produktiv genutzt wird (z. B. Paralleltermin)? Wenn eine Preisanpassung gezielt nur beim Top-Seller kommt? Die Diagramme in der Vorlage machen diese Effekte sichtbar. Ein kleiner Tipp aus unserer Arbeit: Lieber wenige, klar kalkulierte Spitzenleistungen mit starker Marge forcieren, statt alle Services „ein bisschen“ zu erhöhen. Das Team versteht die Argumentation besser, der Kunde spürt die Qualität, und die Zahlen stimmen.

Wir haben außerdem Ampellogik und Datenvalidierung integriert. Sind Zeiten unrealistisch kurz, springt die Markierung an. Wird ein Gewinnaufschlag gesetzt, der die Deckung nicht schafft, warnt die Formatierung. So wird Kalkulation nicht nur korrekt – sie wird sicher.

Preisstrategie im Salon: Pakete, Rabatte und deutsche Besonderheiten

Preise sind mehr als Mathematik – sie sind Strategie. Unsere kalkulation friseur excel vorlage hilft, kluge Entscheidungen zu treffen: Sollen wir Pakete schnüren (Schnitt + Pflege + Styling)? Lohnt ein Schüler-/Studentenrabatt wirklich? Wie kommunizieren wir eine Preisanpassung fair? Wir zeigen im Blatt „Dienstleistungskalkulation“ klar, welche Services hohe Fixanteile binden und welche flexibel sind. So lassen sich Pakete so bauen, dass Margen stabil bleiben. Ein häufiger Fehler ist, rabattierte Preise aus dem Bauch zu vergeben. Nutzen Sie stattdessen die Deckungsbeiträge: Wenn ein Paket 60 Minuten bindet, muss die Marge dieses Zeitfenster tragen – Punkt.

Deutsche Besonderheiten spielen wir bewusst mit: 19 % MwSt. werden sauber aufgeschlagen, Kleinunternehmerregelung ist abbildbar. DSGVO? Wir verarbeiten keine personenbezogenen Kundendaten – die Vorlage arbeitet mit aggregierten Kosten und Planwerten. GoBD/HGB? Dieses Tool ist ein Kalkulations- und Planungstool, kein Kassen- oder Buchhaltungsersatz im Sinne der GoBD oder KassenSichV. Heißt: Sie treffen bessere Preisentscheidungen, und die eigentliche Buchführung bleibt, wo sie hingehört – im Kassen- bzw. Buchhaltungssystem.

Unser Tipp aus Projekten: Legen Sie zwei Preislisten-Versionen an – „heute“ und „geplant ab“. Spielen Sie die neue Liste mit dem Team durch, testen Sie Gegenargumente, und dokumentieren Sie die Entscheidung. Mit klarer Begründung (Zeit, Material, Löhne) wird Preistransparenz zum Vertrauensfaktor – für Team und Kundschaft.

Häufig gestellte Fragen zu dieser Vorlage

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