Verwaltung

Aussaatkalender Gemüse Excel - Kostenlose Vorlage

Aussaatkalender für 10 Gemüsesorten mit Vorkultur, Direktsaat, Pflanzabstand, Erntezeit und Ertragsvergleich in Excel.

Anleitung von Lena Schmidt
Excel-Vorlage von Markus Hoffmann
30. Juli 2026
8 verifizierte Downloads
4,8/5 Durchschnittliche Bewertung
Diese Vorlage kostenlos herunterladen
Dashboard – Aussaatkalender Gemüse Excel – Kostenlose Vorlage (2026)
Dashboard
Aussaatkalender – Aussaatkalender Gemüse Excel – Kostenlose Vorlage (2026)
Aussaatkalender
Anleitung – Aussaatkalender Gemüse Excel – Kostenlose Vorlage (2026)
Anleitung

Der Aussaatkalender Gemüse in Excel unterstützt dich bei der Planung von Vorkultur, Direktsaat, Pflanzung und Ernte im Gartenjahr 2026. Die Vorlage enthält ein Dashboard mit 10 Gemüsesorten, Monatsangaben, Abständen, Standort, Wasserbedarf, Kulturdauer sowie geplantem und erreichtem Ertrag.

Tomate, Gurke, Karotte, Radieschen, Kohlrabi, Kopfsalat, Zucchini, Buschbohne, Spinat und Paprika sind bereits mit praxisnahen Startwerten eingetragen. Du erkennst dadurch schnell, wann die Anzucht beginnt, welche Kulturen direkt ins Beet kommen und in welchem Zeitraum du mit der Ernte rechnen kannst.

Die Datei eignet sich für private Gemüsegärten, Schrebergärten und kleine Selbstversorger-Flächen. Eigene Sorten, Aussaattermine und Erntemengen kannst du ergänzen oder an die Bedingungen deines Standorts anpassen.

Wichtige Vorteile dieser Excel-Vorlage

  • 10 Gemüsesorten sind bereits mit konkreten Aussaat- und Ernteinformationen hinterlegt.
  • Du siehst Vorkultur, Pflanzung und Direktsaat getrennt und vermeidest dadurch unklare Terminlisten.
  • Reihenabstände und Pflanzabstände in Zentimetern erleichtern die Beetplanung, etwa 70 cm für Tomaten und 15 cm für Radieschen.
  • Standort und Wasserbedarf helfen dir, sonnige, halbschattige und besonders durstige Kulturen sinnvoll zu gruppieren.
  • Die Kulturdauer reicht von 30 Tagen bei Radieschen bis zu 110 Tagen bei Paprika und unterstützt eine realistische Ernteplanung.
  • Geplante und erzielte Erträge lassen sich direkt vergleichen, zum Beispiel 4,5 kg geplante gegenüber 4,8 kg erzielte Tomatenernte.
  • Die klare Dashboard-Struktur reduziert Sucharbeit während der Aussaat und macht saisonale Anpassungen nachvollziehbar.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Öffne die Datei in Excel und wechsle zum Tabellenblatt Dashboard. Dort findest du die vorbereiteten Gemüsesorten und die wichtigsten Planungsdaten.
  2. Prüfe die Monatsangaben für Vorkultur, Direktsaat, Pflanzung sowie Erntebeginn und Ernteende. Passe sie an deinen Standort, die Sorte und die tatsächliche Witterung an.
  3. Trage eigene Gemüsesorten in freien Zeilen ein oder ersetze nicht benötigte Einträge. Übernimm dabei auch Kategorie, Standort und Wasserbedarf.
  4. Plane dein Beet mit den Angaben zu Reihenabstand und Pflanzabstand. Bei 3 m Beetlänge und 5 cm Pflanzabstand passen rechnerisch etwa 60 Pflanzen in eine Reihe, abzüglich Randabständen.
  5. Nutze die Kulturdauer als Plausibilitätsprüfung für deine Termine. Eine Kultur mit 65 Tagen sollte bei Aussaat im April ungefähr ab Juni oder Juli in die Ernte kommen.
  6. Dokumentiere nach der Saison den erzielten Ertrag in Kilogramm. Vergleiche ihn mit dem geplanten Wert, beispielsweise 6,0 kg zu 6,5 kg bei Zucchini.
  7. Speichere die angepasste Datei unter einem neuen Namen und erstelle vor jeder größeren Änderung eine Kopie. So bleibt deine ursprüngliche Planung als Vergleich erhalten.

Enthaltene Funktionen

Dashboard mit einer kompakten Übersicht für die gesamte Gemüseplanung.
Vorkultur-Zeiträume wie Feb-Mär oder Mär-Apr für die Anzucht auf der Fensterbank oder im Gewächshaus.
Angaben zur Direktsaat von Tag bis Tag, beispielsweise Tag 3 bis 7 für Karotten und Tag 5 bis 7 für Buschbohnen.
Monatliche Pflanz- und Erntezeiträume für die praktische Gartenarbeit.
Kategorien wie Fruchtgemüse, Wurzelgemüse, Blattgemüse, Kohlgemüse und Hülsenfrüchte.
Standort- und Wasserbedarf von Sonnig bis Halbschatten sowie von Niedrig bis Hoch.
Numerische Felder für Kulturdauer, Reihenabstand, Pflanzabstand und Ertragsvergleich in Kilogramm.

Wie du den Aussaatkalender im Gartenjahr nutzt

Der Aussaatkalender ist besonders nützlich, wenn du nicht nur einzelne Tütchen aussäen, sondern eine zusammenhängende Beetplanung erstellen willst. Eine Buchhalterin mit Schrebergarten kann beispielsweise sonntags die anstehenden Arbeiten prüfen: Im Februar beginnt die Vorkultur von Tomate, Kohlrabi, Kopfsalat und Paprika, während Karotte und Radieschen erst später direkt ins Beet kommen.

Die Tabelle unterscheidet zwischen Vorkultur, Direktsaat und Pflanzung. Das ist im deutschen Gartenalltag wichtig, weil eine Tomate im Februar oder März geschützt vorgezogen wird, aber erst im Mai ins Freiland kommt. Bei Gurken liegt die Vorkultur in März bis April, die Pflanzung ebenfalls im Mai.

Termine mit dem Standort abgleichen

Die Monatswerte sind Planungswerte und ersetzen keine Wetterbeobachtung. In einer geschützten Region am Niederrhein kannst du nach mildem Winter früher pflanzen als in einer Höhenlage im Bayerischen Wald. Für frostempfindliches Fruchtgemüse wie Tomate, Gurke, Zucchini und Paprika bleibt Mai trotzdem der sichere Orientierungsmonat für das Freiland.

Auch die Standortangabe wirkt sich auf deine Reihenfolge aus. Tomate, Gurke, Zucchini und Paprika sind als sonnig erfasst; Kopfsalat und Spinat vertragen Halbschatten besser. Bei einem Beet mit 6 m² solltest du deshalb nicht alle Starkzehrer an die sonnigste Stelle setzen, sondern die verfügbare Fläche nach Licht und Wasserbedarf aufteilen.

Ertrag statt Bauchgefühl dokumentieren

Die Vorlage enthält geplante und erzielte Erträge. Bei Zucchini stehen 6,0 kg geplant und 6,5 kg erzielt, bei Spinat 1,8 kg geplant und 1,5 kg erzielt. Diese Abweichung von 0,3 kg zeigt dir nach der Saison, ob Aussaatzeitpunkt, Standort oder Pflege angepasst werden sollte.

Für Nachsaaten ist die Kulturdauer ein brauchbarer Richtwert: Radieschen sind mit 30 Tagen deutlich schneller als Paprika mit 110 Tagen. Säst du Radieschen alle 14 Tage nach, kannst du die Ernte staffeln, statt innerhalb einer Woche die komplette Reihe verarbeiten zu müssen.

Aussaattermine technisch in Excel anpassen

Die Vorlage arbeitet mit Monatsangaben wie Feb-Mär, Mai oder Jul-Okt sowie mit numerischen Werten für Abstände, Kulturdauer und Ertrag. Das ist für einen Gartenkalender sinnvoller als eine scheinbar exakte Datumsautomatik, weil der tatsächliche Pflanztermin von Bodenfrost, Bodentemperatur und regionalem Klima abhängt.

Wenn du aus Monatsangaben echte Datumswerte machen möchtest, lege ein separates Eingabefeld für das Kalenderjahr 2026 an und verwende beispielsweise DATUM mit dem ersten Tag des Monats. Für eine einfache Monatslogik kannst du die Monatsnummer über eine Zuordnungstabelle pflegen; eine freie Texteingabe wie Feb-Mär lässt sich nicht zuverlässig chronologisch sortieren.

Abstände in Flächen umrechnen

Die vorhandenen Angaben stehen in Zentimetern. Für eine Flächenplanung rechnest du Reihenabstand und Pflanzabstand in Meter um. Bei Zucchini mit 100 cm Reihenabstand und 80 cm Pflanzabstand benötigt eine Pflanze rechnerisch 1,00 m × 0,80 m = 0,80 m². Auf 8 m² passen damit theoretisch 10 Pflanzen, bevor Wege und Randabstände berücksichtigt werden.

Für eine solche Berechnung eignet sich in Excel die Formel =1/(Reihenabstand/100*Pflanzabstand/100). Runde das Ergebnis mit ABRUNDEN auf ganze Pflanzen ab. Bei Radieschen mit 25 cm Reihen- und 3 cm Pflanzabstand ergibt sich rechnerisch eine deutlich höhere Pflanzdichte, wobei die Saatgutmenge und das spätere Vereinzeln entscheidend bleiben.

Ertragsabweichungen berechnen

Ergänze neben den vorhandenen Ertragswerten eine Spalte für die Abweichung. Mit =Ertrag_erzielt-Ertrag_geplant erhältst du die Differenz in Kilogramm; für den prozentualen Vergleich verwendest du =(Ertrag_erzielt-Ertrag_geplant)/Ertrag_geplant. Bei Tomaten ergibt 4,8 kg gegenüber 4,5 kg eine positive Abweichung von 0,3 kg beziehungsweise 6,67 %.

Für die Pflege der Datei ist eine separate Stammdatentabelle besser als viele hart codierte Formeln. Wenn du mehr als 100 Sorten verwaltest, nutze eine Excel-Tabelle mit strukturierten Verweisen und Datenvalidierung für Kategorie, Standort und Wasserbedarf. So bleiben Schreibweisen wie Halbschatten und Sonnig/Halbschatten konsistent.

Dashboard – Aussaatkalender Gemüse Excel – Kostenlose Vorlage (2026)
Aussaatkalender Gemüse Excel – Kostenlose Vorlage (2026) – Dashboard

Typische Fehler bei der Gemüse-Aussaatplanung

Ein klassischer Fehler ist, den Monat der Vorkultur mit dem Auspflanztermin zu verwechseln. Wer Paprika im Februar vorzieht, darf die Pflanzen nicht automatisch im Februar ins Freiland setzen. In der Vorlage steht die Vorkultur für Paprika in Feb-Mär, die Pflanzung aber im Mai.

Direktsaat und Pflanzung falsch eintragen

Bei Karotte, Radieschen, Kohlrabi, Kopfsalat und Spinat sind konkrete Direktsaatfenster hinterlegt. Karotten stehen beispielsweise bei Tag 3 bis 7, Radieschen bei Tag 4 bis 8. Werden diese Werte als Kalenderdaten gelesen, entsteht eine falsche Planung; gemeint sind Tage im jeweiligen Aussaatmonat.

Ein weiterer Praxisfehler ist die zu enge Pflanzung. Radieschen mit 3 cm Pflanzabstand benötigen eine andere Kulturführung als Gurken mit 40 cm oder Zucchini mit 80 cm. Wer Gurken nach dem Radieschen-Schema setzt, erhält zwar zunächst viele Pflanzen, aber später Probleme mit Licht, Luftzirkulation und Pflege.

Erntefenster zu optimistisch bewerten

Die Tabelle nennt bei Tomaten den Zeitraum Jul bis Okt und bei Radieschen Mai bis Sep. Das sind lange Erntefenster, keine Garantie für eine bestimmte Menge. Ein Spätfrost im Mai kann eine vorgezogene Tomate zurückwerfen, während anhaltende Hitze bei Spinat zu schneller Blütenbildung führt.

Vermeide außerdem, geplanten und erzielten Ertrag in derselben Spalte zu überschreiben. Bei 10 Kulturen gehen sonst wichtige Vergleichsdaten verloren. Wenn du 5,0 kg Gurken planst und 4,6 kg erntest, beträgt die Abweichung -0,4 kg beziehungsweise -8 %. Dieser Wert ist für die nächste Saison aussagekräftiger als eine nachträgliche Erinnerung.

Wasserbedarf nicht in Gießmengen übersetzen

Hoch, Mittel und Niedrig sind relative Kategorien, keine Literangaben. Tomate, Gurke, Zucchini und Paprika sind als hoch eingestuft; Radieschen ist niedrig. Bei zwei Hochbedarf-Kulturen auf einem kleinen Beet solltest du die Bewässerung trotzdem an Bodenart, Niederschlag und Mulch anpassen, statt pauschal täglich zu gießen.

Auch die Standortangabe wird oft zu grob verwendet. Spinat und Kopfsalat sind mit Halbschatten beziehungsweise Sonnig/Halbschatten erfasst. Ein vollsonniger Platz hinter einer reflektierenden Hauswand kann im Juli deutlich heißer sein als ein normaler Südrand mit lockerer Bodenbedeckung.

Tipps zur Anpassung des Gartenkalenders

Die zehn vorbereiteten Gemüsesorten bilden eine gute Ausgangsbasis, decken aber nicht jede Fruchtfolge und jeden Standort ab. Ergänze deshalb Sortenname, Kategorie und Erntezeit für Kulturen, die du tatsächlich anbaust. Bei 4 Beeten kannst du zusätzlich ein Feld für Beetnummer oder Standortzone einfügen.

Eigene Sorten sauber ergänzen

  • Ergänze Sortennamen wie Cocktailtomate oder frühe Möhre, wenn sich Kulturdauer und Erntezeit deutlich unterscheiden.
  • Nutze einheitliche Kategorien, damit Fruchtgemüse und Blattgemüse später gefiltert werden können.
  • Trage Abstände in Zentimetern ein und verwende keine Mischwerte wie 30–40, wenn du später rechnen möchtest.
  • Speichere Saatgutcharge und Kaufdatum in zusätzlichen Spalten, wenn du Keimfähigkeit und Verbrauch dokumentieren willst.

Für eine realistische Planung kannst du die Kulturdauer mit einem Sicherheitsaufschlag versehen. Bei 65 Tagen für Gurken sind 10 % Reserve rund 7 Tage. Plane bei ungünstiger Witterung also etwa 72 Tage bis zur erwarteten Ernte ein, statt den theoretischen Wert unkritisch zu übernehmen.

Beete und Nachsaaten erweitern

Eine zusätzliche Spalte für Beetnummer hilft bei der Umsetzung. Wenn Beet 1 eine Breite von 1,20 m hat, passen bei 30 cm Reihenabstand rechnerisch vier Reihen; Wege und Randabstände müssen davon noch abgezogen werden. Für Radieschen kannst du außerdem mehrere Aussaaten im Abstand von 14 Tagen als eigene Zeilen anlegen.

Wenn du die Vorlage mit einer Aufgabenliste verbindest, übernimm nur echte Arbeitsschritte: aussäen, pikieren, abhärten, pflanzen, aufbinden und ernten. Eine monatliche Filterung ist für den Garten praktischer als eine lange Jahresliste, weil im März andere Tätigkeiten anstehen als im Juli.

Ertragsdaten für die nächste Saison nutzen

Nach der Ernte solltest du nicht nur Kilogramm, sondern auch die bepflanzte Fläche notieren. 4,8 kg Tomaten auf 4 m² entsprechen 1,2 kg/m². Dieser Kennwert ermöglicht einen faireren Vergleich zwischen Kulturen und Beeten als die absolute Menge allein.

Lege vor dem Ändern eine Kopie der Datei an und verwende für neue Formeln sprechende Spaltenüberschriften. So kannst du im Frühjahr 2027 nachvollziehen, warum eine Sorte 2026 früher ausgesät wurde und ob die Anpassung den Ertrag tatsächlich verbessert hat.

Aussaatkalender – Aussaatkalender Gemüse Excel – Kostenlose Vorlage (2026)
Aussaatkalender Gemüse Excel – Kostenlose Vorlage (2026) – Aussaatkalender

Häufig gestellte Fragen zu dieser Vorlage

Sofortiger Download
Dateiformat Excel (.xlsx)
Kompatible Software Excel, Google Sheets, LibreOffice
Preis 100% Kostenlos
Jetzt herunterladen
Wer hinter dieser Vorlage steht

Jede Vorlage entsteht im Team: ein Excel-Experte baut die Tabelle, eine Fachredakteurin schreibt die Anleitung dazu.

Markus Hoffmann

Excel-Vorlage erstellt von

Markus Hoffmann

Excel-Experte & Finanzanalyst

Markus Hoffmann ist Excel-Experte und Finanzanalyst mit über 15 Jahren Erfahrung im Controlling und in der Tabellenkalkulation. Er entwickelt und prüft die Excel-Vorlagen auf Excel Planung – mit funktionierenden Formeln, sauberer Struktur und praxisnahen Beispielen für deutsche Unternehmen und Privatpersonen.

Lena Schmidt

Anleitung geschrieben von

Lena Schmidt

Fachredakteurin

Lena Schmidt ist Fachredakteurin mit Schwerpunkt Büro-Software und Produktivität. Sie schreibt die Anleitungen und Ratgeber auf Excel Planung und erklärt Schritt für Schritt, wie man jede Vorlage richtig einsetzt – verständlich, geprüft und auf den deutschen Alltag zugeschnitten.